Wappen

Das Wappen des Marktes Dirlewang

Das Wappen des Marktes Dirlewang ist weit mehr als ein Hoheitszeichen – es spiegelt die Geschichte und die historische Entwicklung der Marktgemeinde wider.

Bereits im Jahr 1409 erhielt Dirlewang das Marktrecht sowie die Hohe Gerichtsbarkeit. Diese bedeutenden Rechte gingen nach der Beteiligung am Deutschen Bauernkrieg im Jahr 1525 zunächst verloren. Georg von Frundsberg entzog dem Markt das Marktrecht, die Hohe Gerichtsbarkeit sowie die Befreiung von Frondiensten. Auf Fürbitte von Anna von Lodron, der zweiten Ehefrau Georgs von Frundsberg, und Margarete, der Ehefrau seines Sohnes Kaspar, wurden diese Privilegien fünf Jahre später wieder verliehen.

Im Jahr 1725 verlieh Kurfürst Max Emanuel von Bayern dem Markt Dirlewang das bis heute geführte Wappen und bestätigte damit die überlieferten Rechte und Freiheiten des Marktes.

 

Die Bedeutung der Wappenelemente

  • Das goldene Tor zwischen den beiden Türmen steht für die Marktgerechtigkeit sowie die besonderen Rechte und die Selbstständigkeit des Marktes.
  • Der rote Schild erinnert an das ehemalige Fürststift Kempten, zu dessen Herrschaft Dirlewang über viele Jahrhunderte gehörte.
  • Die blau-weißen Rauten symbolisieren die Zugehörigkeit zu Bayern.

Seit über 300 Jahren ist das Dirlewanger Wappen ein sichtbares Zeichen der Geschichte, der Tradition und der Identität des Marktes und seiner Bürgerinnen und Bürger.

 

Die Burg im Mondschein